Geschichte

 

 

Als die Goldenen Zwanziger gerade so in Schwung kamen, wollte René Léon, Verwalter der Société des Bains de Mer, seinen Kunden neue Zerstreuungen bieten und beschloss, ein Hotel direkt am Meer zu bauen: das Monte-Carlo Beach.

Er beauftragte den Architekten Roger Seassal (Gewinner des Rome Prize 1913) mit dem Bau dieses Hotels. 1929 lud Elsa Maxwell, die damals für die Außenbeziehungen zuständig war, Mitglieder der High Society zur Eröffnung ein und das Hotel war von Anfang an ein durchschlagender Erfolg!

 

Als echte Königin der gesellschaftlichen Bühne begann Elsa Maxwell, nach einem extravaganten Projekt zu suchen: einem palastartigen Hotel mit einem künstlichen Sandstrand, der „so schön sein soll wie der des Lido in Venedig oder der Palm Beach“. Die SBM zog es vor, nur wenige Meter vom Meer entfernt ein olympisches Schwimmbecken zu bauen.

 

Siebzig Jahre später wurde das Monte-Carlo Beach vollständig renoviert. Nachdem das Hotel denkmalgeschützt ist, war die Renovierung mit großem Aufwand verbunden. Da keine weiteren Stockwerke aufgesetzt werden konnten, musste zur Vergrößerung der Räume der Felsen ausgehöhlt werden, was eine Investition von 51 Millionen Francs erforderlich machte. Die Fassade blieb unangetastet, um die Schönheit der Kulisse zu wahren. Das Etablissement mit seiner kalifornischen Atmosphäre  zog weiterhin Gäste aus aller Welt an, Politiker, Geschäftsleute, Künstler und Persönlichkeiten aus dem Sport, die hier das Ambiente eines ewigen Gartens Eden suchten, das in Italien als „La Dolce Vita“ bekannt ist.

Die Goldenen Zwanziger Jahre

Die 1920er Jahre waren definitiv verrückte Jahre. Die High Society, die fast hundert Jahre lang ihre Winterquartiere an der Côte d´Azur aufgeschlagen hatte, entdeckte eine plötzliche Leidenschaft für die Sommersonne. Die Regenschirme wurden eingepackt und die Sonnenschirme hielten Einzug!

 

Von Sommer zu Sommer wuchs die Begeisterung weiter an.

Seit seiner Eröffnung 1929 bildete das Monte-Carlo Beach, das an den Stil der Palasthotels in Florida erinnerte, eine neue Anlaufstelle mit echtem Prestige für Monte-Carlo. Dank seiner hochwertigen Ausstattung und des Anklangs seiner unvergesslichen Maskenbälle stand das Hotel hinter dem Erfolg von Monaco als Sommerresort. Monte-Carlo bot dann Sommerurlaubern seine neue Uferpromenade, während der Larvotto-Strand seine ersten Badegäste willkommen hieß. 1928 wurde dem Tennis mit der Eröffnung des Monte-Carlo Country Club ein besonderer Ehrenplatz eingeräumt.

 

Die Renaissance

Die Rückkehr des Riviera-Stils! Eine traumhafte Vision des Mittelmeers, wie sie vor achtzig Jahren herrschte, als das Monte-Carlo Beach eröffnete. Eine Neuentdeckung eines neuen Gartens Eden in Azur- oder Marineblau, Sonnengelb und leidenschaftlichem Rot, Symbolen eines voll und ganz auf wahrhaften Luxus und einen wirklichen Sinn für Feste ausgerichteten Lebens.

 

Dank der Kreativität der Architektin India Mahdavi erhielt das neue Monte-Carlo Beach eine gründliche zeitgemäße Veränderung. Ein an den Glamour jener Goldenen Zwanziger Jahre angelehnter bemerkenswerter Platz zum Wohnen, der den Geist der großen Mittelmeerresidenzen verströmt und die Schönheit seines Standorts mit der natürlichen Eleganz eines unnachahmlichen Lebensstils kombiniert. Nunmehr eine essentielle Anlaufstelle, die an 8 von 12 Monaten unter den großen legendären Hotels und Luxusresorts rangiert.